Christoph Skutella

SKUTELLA fordert angepasste Öffnung des Fachhandels: Lokale Einzelhändler und nationale Vollsortimenter fair & gleich behandeln

Die Fallzahlen in Bayern haben eine fallende Tendenz, Hygienekonzepte und Schutzmaßnahmen wie FFP2-Masken, Luftfilter und Desinfektionsgeräte scheinen zu wirken. Die Reduzierung der Infizierten ist auch weiterhin das Ziel der Freien Demokraten. Gleichzeitig muss die Staatsregierung bereit sein, Einschränkungen so schnell wie möglich, wieder zurück zu nehmen – das gebietet das Grundgesetz.

Momentan sind viele lokale Fachhändler ebenfalls in ihren Rechten eingeschränkt, da sie maximal die verspätetet eingeführte Abholung von Waren anbieten dürfen. Trotz vieler Vorkehrungen und geforderten Hygienekonzepten ist eine große Zahl an Läden in ganz Bayern seit knapp 1,5 Monaten geschlossen. Mit Herz, Verstand und Kundenservice stemmen sich in Weiden viele inhabergeführte Läden gegen große Ketten und sind damit maßgeblich für die Attraktivität der Innenstadt verantwortlich. Waren die Konkurrenz durch Supermärkte mit großem Sortiment und der Onlinehandel bereits vor Corona für viele inhabergeführte Läden ein Problem, so hat sich die Lage in den Innenstädten durch die aktuelle Situation noch verschärft.

Dazu erklärt der Oberpfälzer FDP-Landtagsabgeordnete Christoph Skutella:

Die fortdauernde Schließung des Fachhandels ist ein weiterer Knüppel der CSU und Freien Wählern zwischen den Beinen des bayerischen Mittelstands: Während große nationale Handelsketten in ihren Werbeprospekte Fahrräder, Schnittblumen, Notebooks und Klamotten bewerben und anbieten, dürfen Fachgeschäfte – nach verspäteter Einführung – maximal Abholung anbieten.

Die FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag hat heute im Landtag daher den Dringlichkeitsantrag gestellt, den Fachhandel unter Einhaltung der Hygieneregeln wieder zu öffnen.

Diese Ungerechtigkeit gegenüber den Fachhändlern muss sofort beseitig werden und Wettbewerbsfreiheit und die damit verbundene Chancengerechtigkeit wieder hergestellt werden!“, so Christoph Skutella, „Wenn wir nicht noch mehr Leerstände wollen, müssen wir unseren Einzelhandel besonders in der Coronakrise fair behandeln“.

Durch eine Reduzierung der Kundenzahl und FFP2-Masken besteht bei einer kontrollierten Öffnung nur ein sehr geringes Infektionsrisiko. Durch Einwegregelungen könnten in kleineren Läden auch Begegnungen in den Regalreihen vermieden werden und der Menschenstrom in den momentan geöffneten Läden entzerrt werden.

CSU und die Freien Wähler müssen heute beweisen, dass sie dem Weidener Einzelhandel nicht die kalte Schulter zeigen und dem Antrag zustimmen!", fordert Christoph Skutella abschließend.

Den Dringlichkeitsantrag "Wertschätzung für den Einzelhandel - Endlich fairen Wettbewerb und Chancengerechtigkeit herstellen" finden Sie hier.