Christoph Skutella

Öffnung der Gartenbaubetriebe ermöglichen - lokale Wirtschaftskraft erhalten

Anlässlich eines Austauschs mit der Gartenbaugruppe Weiden und Umgebung erklärt Christoph Skutella MdL und umwelt- und landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag:

Die angeordnete Schließung trifft viele Betriebe in der Region hart. So notwendig Vorsichtsmaßnahmen auch sind – es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum Konsumenten in dicht gedrängten Supermärkten z.B. Schnittblumen und Topfpflanzen kaufen dürfen, in lokalen mittelständischen Unternehmen aus der Region nicht.

Gerade im Gartenbau werden zudem oftmals auch Lebensmittel produziert. Die Betriebe gehen in finanzielle Vorleistung (Aufzucht) um die Ware zum Verkauf zu erzeugen, ohne zu wissen, ob sie in einigen Wochen verkaufen dürfen oder nicht. Die fehlende Planungssicherheit und Perspektive macht vielen Betrieben in der Region zu schaffen.

Als FDP – Fraktion haben wir bereits Ende Januar den Dringlichkeitsantrag „Wertschätzung für den Einzelhandel – Endlich fairen Wettbewerb und Chancengerechtigkeit herstellen“ [Dringlichkeitsantrag] eingereicht, um dem Fachhandel eine Perspektive zu bieten und gleichzeitig die Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen.

Für viele Betriebe ist Planungssicherheit essentiell – zwar kann niemand in die Zukunft blicken, aber in meinen Gesprächen mit Unternehmerinnen und Unternehmern habe ich herausgehört, dass eine grobe Richtung bereits helfen würde. Hierzu hat die FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag einen Stufenplan entwickelt [Phasenplan der FDP-Fraktion], anhand dessen sich Bürger und Unternehmen vorsichtig orientieren können.

Wir müssen endlich die Läden unter Vorsichtsmaßnahmen wieder öffnen – sonst droht vielen kleinen und mittleren Betrieben das Aus!“

Gruppenfoto Gartenbaugruppe Weiden und Umgebung (Foto: Nicole Weiß)